Zivilisation


    Früher haben die Menschen das gegessen, was sie gejagt haben und was sie unterwegs gefunden haben: Walderdbeeren, Pilze, Vogeleier. Das ist schon lange her, mehr als 10 000 Jahre. Irgendwann haben sie Hütten gebaut, Gemüse und Getreide gesät und Tiere gezähmt – von jeder Sorte etwas. Die Arbeit war schwer: pflügen, säen, ernten, alles wurde mit der Hand gemacht. Allerhöchstens mit Ochsen oder Pferden.
    War der Sommer zu trocken oder verregnet, hatten die Menschen im Winter wenig zu essen. Die meisten Bauern haben sich heute spezialisiert: auf Kartoffeln, Gemüse, Milchkühe oder Hühner. Von dieser einen Sache erzeugen sie dann ganz viel: sie haben große Gewächshäuser, in denen der Salat oder die Tomaten in mehreren Regalen übereinander wachsen und riesige Ställe mit tausenden von Tieren. Das nennt man Massentierhaltung. Und die Tiere sind Nutztiere. Nicht alle Nutztiere werden so wie in einer Fabrik gehalten, es gibt auch welche, die in artgerechter Haltung ein schönes Leben führen können. Schweine spielen dort im Stroh, Kälber bleiben bei der Mutter, Hühner, Gänse und Puten laufen im Freien herum. Genutzt werden sie dann aber trotzdem: um Milch zu bekommen, Fleisch, Wolle oder Eier.
    Weil Bauern, die die Tiere artgerecht behandeln, nicht so viele Tiere halten können und mehr Arbeit mit den Tieren haben, müssen wir im Geschäft mehr Geld für die Produkte von diesen Tieren bezahlen. Und kaufen deshalb vielleicht weniger. Besonders beim Fleisch ist das gar nicht mal so schlecht für die Umwelt. Denn der Urwald wird abgeholzt, um dort Mastfutter anzubauen oder Rinder zu weiden. Wiesen und Moore werden in Weiden oder Ackerland verwandelt; all diese Flächen werden stark gedüngt und mit Gift gespritzt, das tötet wilde Kräuter und viele Insekten. Und gerade die Fleischerzeugung produziert eine Menge Treibhausgase und verstärkt den Klimawandel.

    Eine andere Gruppe Tiere sind – neben den Wildtieren – Haustiere: die werden oft geliebt und gut versorgt, aber auch nicht immer. Manche Menschen sind Tierquäler und viele wissen auch nicht richtig mit Tieren umzugehen. Ein Tier bleibt immer ein Tier und ist kein Spielzeug oder Menschenersatz.

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