Dschungel


Der Urwald – auch Dschungel oder Regenwald genannt– zieht sich ziemlich genau entlang des Äquators in Südamerika, Afrika, Asien oder Australien einmal rund um die Erde. Dort gibt es keine Jahreszeiten, die Sonne steht zwölf Stunden immer gleich am Himmel, es regnet fast jeden Tag und es ist immer sehr warm. Das Klima ist wie in einem Gewächshaus, und natürlich wächst dort alles wahnsinnig gut. Auch wenn der Regenwald nur drei Prozent der gesamten Landfläche unserer Erde bedeckt, leben hier 50 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten: Riesige Bäume, giftige Frösche, bunte Vögel, fliegende Schlangen, Echsen, Fledermäuse, Ameisen und Affen.

Die Regenwälder werden immer kleiner, pro Minute verschwindet Wald in der Größe von 35 Fußballfeldern. Warum? Die jahrhundertealten Urwaldriesen sind gutes Holz, das viele Menschen gerne als Möbel kaufen und dafür viel Geld bezahlen. Sind die Urwald-Bäume weg, ist außerdem Platz für anderes, mit dem man Geld verdienen kann: für Holzplantagen mit zertifiziertem Tropenholz, das umweltbewusste Menschen gerne kaufen und aus dem auch Papierprodukte hergestellt werden, die mit dem Umweltsiegel FSC gekennzeichnet sind. Außerdem werden die freien Flächen auch als Weide für große Rinderherden oder für den Anbau von Soja genutzt, das in großen Mengen nach Europa exportiert und in der Massentierhaltung als Futter eingesetzt wird.

Das magische Baumhaus

Im Dschungel der Abenteuer

Rio

Teil 1 und Teil 2

König der Löwen

Das Buch zum Film

Regenwald

Leben im Dschungel

Das Dschungelbuch

Das Buch zum Film

Grüne Bande

Ein Vogelmärchen

Caldera

Die Wächter des Dschungels

Scanorama: Gefährliche Tiere

Fischer Meyers Kinderbuch