Regenwald


Der tropische Regenwald – den Kindern meist besser unter dem Namen „Dschungel“ bekannt – zieht sich, ziemlich genau entlang des Äquators, einmal rund um die Erde. Dort gibt es keine Jahreszeiten, es ist immer sehr warm und die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch. Auch wenn der Regenwald nur wenige Prozent der gesamten Landfläche unserer Erde bedeckt, leben hier mehr als 50 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten. Es gibt unter anderem riesige Bäume, zahlreiche Insekten und andere Wirbellose, bunte Vögel, giftige Amphibien und Reptilien und verschiedene Affenarten. Doch wie viele andere Lebensräume auch, sind Regenwälder stark gefährdet und ihre Fläche wird immer kleiner. Gründe für die Abholzung gibt es viele, zum Beispiel den Handel mit Tropenholz für Möbel und Papierprodukte. Die Abholzung der teilweise jahrhundertealten Urwaldriesen schafft außerdem Platz für lukrative Geschäfte: So werden extrem schnell wachsende Ölpalmen gepflanzt, aus denen Palmöl gewonnen wird – das weltweit meist genutzte Pflanzenöl. Palmöl ist preisgünstig und wird in zahlreichen Lebensmitteln, Kosmetik- und Haushaltsprodukten verwendet. Außerdem werden die freien Flächen auch als Weide für große Rinderherden oder für den Anbau von Soja genutzt, das in großen Mengen nach Europa exportiert und in der Massentierhaltung als Futter eingesetzt wird. Die Behandlung dieses Lebensraums bietet die Möglichkeit mit der Schulklasse das eigene Konsumverhalten zu besprechen und zu hinterfragen.

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