Bestiarium der kleinen und großen Tiere


Darum geht’s:

Hinter dem für heutige Kinderohren doch gefährlich klingenden Titel „Bestiarium“ verbirgt sich eine sehr ungefährliche Sammlung an Tieren und Anekdoten, Fakten und Geschichten.

Das Besondere an diesem Buch:

... ist das Querformat. Man kann es gar nicht wirklich lesen, sondern liegt am besten auf dem Boden, blättert durch und schaut sich alles genau an. Übrigens eine von Ergotherapeuten durchaus empfohlene Körperhaltung, als Ausgleich zum dauernden Sitzen. Die doppelseitige Zusammenstellung der Tierarten ist angenehm unsortiert, spontan, spielerisch zusammengewürfelt und gleichzeitig hochinteressant: Wer zum Beispiel frisst Ameisen? Der Ameisenbär; und der Grünspecht auch. Der Ameisenbär allerdings fünfzehnmal so viel. Auf der nächsten Seite kommt der Rosaflamingo zusammen mit dem Strauß, dessen Hals so lang ist wie der ganze rosa Flamingo. Neben dem Baumstachelschwein, das groß und etwas überheblich den Betrachter anschaut, blickt der Igel, eher resigniert – hat das Stachelschwein doch fünfmal mehr Stacheln.

Warum es besonders geeignet ist:

Das Bestiarium beantwortet Fragen, die man sich so vielleicht nie gestellt hätte, und kann so auch Kinder aus der Reserve locken, die sich für das Tierthema per se nicht so sehr interessieren wie der Durchschnitt. Zum Teil sehr schwungvoll formuliert, zum Teil auch in typischer Sachbuchsprache; knapp bemessen, inhaltlich interessant und informativ in jedem Fall.


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