Willibarts Wald


Darum geht’s:

Willibart ist Holzfäller, und zwar buchstäblich einer wie aus dem Bilderbuch, mit Rauschebart, breitem Kreuz und kariertem Hemd. Von morgens bis abends macht er nichts anderes, als Bäume zu fällen, die Äste und Zweige abzuhacken und zu verbrennen, die dicken Stämme in den Fluß zu wuchten und sie zum Sägewerk zu flößen. Aber: Bäume sind ja nicht nur Brennholz, sondern auch Nistplatz für Vögel und Baumaterial für die Höhlen und Nester anderer Tiere. Und das wird Willibart bald merken…

Das Besondere an diesem Buch:

Willibart findet eine lustige und hoffnungsvolle Lösung, wie er das Abholzen der Bäume wieder gut machen kann. Am Ende sitzt er mit seinen Freunden unter einem dicken, großen Baum und lässt es sich gut gehen. Neben seiner rundum positiven Botschaft ist dieses Bilderbuch so wunderschön und ganz ohne Kitsch gestaltet, dass man es auch mit acht oder neun noch gerne ansieht.

Warum es besonders geeignet ist:

Die lustige Geschichte vermittelt Wissen darüber, was Abholzung für einen Lebensraum bedeutet und wie lange es dauert, bis ein Baum wieder nachgewachsen ist. Was im Zusammenhang mit dieser Lektüre auch interessant ist, ist ein Blick auf die Bücherherstellung. Der Verlag ist sehr bemüht alles so effizient, nachhaltig und ökologisch wie möglich machen. Im Allgemeinen ist die Buchproduktion nämlich keine besonders grüne Sache. Auch das ist ein Thema, dem interessierte Kinder nachgehen können. Genauso wie der Umweltbilanz beim Filmedrehen.


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