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Darum geht’s

Die Ameise Z ist unzufrieden, nur ein Rädchen im großen Ameisenstaat zu sein. Eigentlich will Z nur seine Ruhe. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände landet er aber mitten im Krieg gegen die Termiten – und er ist der einzige Überlebende. Statt Ehre erwartet ihn aber ein großer Tadel, denn als Arbeitsameise hätte er niemals als Soldat kämpfen dürfen. Er flieht und versucht das sagenhafte „Insektopia“ zu finden, wo Insekten frei und glücklich leben dürfen.

Das Besondere an diesem Film

Der Film enthält alles, was eine spannende Geschichte braucht: Liebe, Krieg, Gut, Böse. Aufgrund der ernsten Action und des tiefsinnigen Humors eignet er sich auch gut für ältere Kinder. Für junge Kinder ist dagegen der Insektenfilm "Die Winzlinge" sicherlich besser geeignet.

Wichtig fürs Projekt

Ameisen, die in der Natur von uns Menschen oft als böse angesehen werden, sind im Film zumindest teilweise auch die Guten, das weckt Interesse und Sympathie bei den Kindern. Unterstützt durch weitere Literatur, wächst so bei den Kindern die Erkenntnis, dass es Gut und Böse in einem Ökosystem nicht gibt, sondern dies rein menschliche Kategorien sind.

Fragen fürs Unterrichtsgespräch:

Die Ameisen im Film leben wie in einer echten Ameisenkolonie, jeder kommt seiner Aufgabe nach, für die er geschaffen wurde.

  • Könnten Menschen so leben? Können Ameisen wie Menschen frei, undselbstbestimmt leben und das machen worauf sie Lust haben?
  • Überlegt, was an dem Film echt so sein könnte und was erfunden ist?
  • Was könnten die Gründe dafür sein, dass die Tiere so vermenschlicht werden?

Tierische Hauptdarsteller

Ameisen bilden Staaten, in denen Arbeitsteilung herrscht und jedes Tier seine Aufgabe hat. Es gibt eine oder mehrere Königinnen, deren Hauptaufgabe darin besteht, Eier zu legen und so für Nachwuchs zu sorgen. Männliche Tiere sind nur für die Fortpflanzung zuständig, sie tragen Flügel und paaren sich mit der Königin/Königinnen beim Hochzeitsflug, danach sterben sie. Die meisten Tiere sind sogenannte Arbeiterinnen. Diese unfruchtbaren Weibchen ohne Flügel sind für alle Arbeiten im Bau zuständig. Eingeteilt sind sie in spezielle Gruppen, auch Kasten genannt, die für bestimmte Aufgaben zuständig sind. Soldatinnen verteidigen das Nest, Außendienstameisen bringen Futter, Ammenameisen kümmern sich um den Nachwuchs.

Termiten sehen Ameisen zwar auf den ersten Blick recht ähnlich, doch sie sind nicht näher mit ihnen verwandt. Ameisen gehören zu den Hautflüglern, zu denen unter anderem auch Bienen und Wespen zählen. Hautflügler haben meist eine sogenannte Wespentaille, eine starke Einschnürung die die Brust vom Hinterleib abtrennt. Termiten hingegen gehören in die gleiche Gruppe wie Schaben und Fangschrecken (z. B. Gottesanbeterin). Den Unterschied zu Ameisen sieht man erst bei genauerer Betrachtung, Termiten fehlt die Wespentaille. Gemeinsam ist Ameisen und Termiten ihre Lebensweise, denn beide bilden Staaten. Sie bevorzugen warme Gebiete und kommen besonders in den Tropen und Subtropen vor.


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