Khumba


Darum geht’s

Klein-Khumba hat nur auf seinem Vorderteil Streifen wie ein normales Zebra und hinten keine. Also stimmt etwas nicht mit ihm, denken die anderen Zebras und Khumba selbst irgendwann auch. Als dann auch noch kaum Regen fällt und das Wasserloch austrocknet, kann in den Augen aller nur einer schuld sein: Das seltsame Zebra ohne Streifen.

Das Besondere an diesem Film

Ein Außenseiter wird zum Helden – ein gängiges Motiv – wird hier im Lebensraum Savanne mit vielen lustigen und liebenswerten Figuren umgesetzt: Da sind das resolute Gnu und der etwas neurotische Strauß, der halbblinde Leopard und die kleinen lustig-fiesen Hyänen.

Wichtig fürs Projekt

Nicht nur die anderen Zebras, die Dürre und der hungrige Leopard machen Khumba das Leben schwer, sondern auch die Menschen. Als bekannt wird, was für ein besonderes Zebra er ist, machen die Menschen Jagd auf Khumba. Hier lässt sich gut eine Diskussion über natürliches Fressen-und-Gefressen-Werden und unnötige menschliche Eingriffe sowie die Verschärfung der Probleme durch die Menschen anschließen.

Fragen fürs Unterrichtsgespräch:

Der Leopard versucht die ganze Zeit ein Zebra zu fangen und zu fressen, er ist der Böse im Film.

  • Ist es denn böse, wenn Raubtiere jagen?
  • Wir Menschen müssen kein Fleisch essen, wir sind Allesfresser, aber wir tun es. Warum finden wir das normal und nicht böse?
  • Auch die Menschen wollen das besondere Zebra unbedingt einfangen, was meint ihr warum?
  • Wenn Khumba gefangen und in einem Zoo gehalten würde, würdet ihr es gerne ansehen? Würde sich Khumba im Zoo wohlfühlen?
  • Strauße können nicht fliegen, sie nennt man Laufvögel. Kennt ihr noch andere Arten, die ähnlich wie Strauße sind?
Weiterführendes Material

Arbeitsblätter

Tierische Hauptdarsteller

Zebras findet man ausschließlich in Afrika. Auf den ersten Blick sehen sie alle gleich aus. Aber: Erstens gibt es verschiedene Zebraarten und zweitens auch innerhalb einer Art hat jedes Tier ein individuelles Streifenmuster, ähnlich wie ein Fingerabdruck. Die größte der insgesamt drei Zebraarten ist das Grevyzebra, ihre Streifen stehen am engsten zusammen. Die anderen beiden Arten heißen Berg- und Steppenzebra. Es gab übrigens tatsächlich auch eine Zebraart, die keine Streifen am Po hatte wie Khumba. Das waren Quaggas, sie sind aber leider ausgestorben.

Gnus sind Antilopen, auch wenn man da vielleicht an weniger bullige Tiere denkt. Sie leben in großen Herden mit teilweise bis zu tausend Tieren, dies erhöht die Überlebenschancen. Wenn beispielsweise eine Herde Gnus einen Fluss durchquert, können Krokodile durch die vielen Leiber und das spritzende Wasser das einzelne Individuum nicht erkennen. Gnus lieben frisches Gras, dafür nehmen sie oft weite Wanderungen auf sich.

Strauße sind Laufvögel und gehören zu den größten Vögeln der Erde. So große und schwere Tiere können rein physikalisch nicht Fliegen. Strauße leben nur in Afrika, doch auch in anderen Teilen der Erde findet man Laufvögel. Zum Beispiel gibt es in Australien Emus und Kasuare, in Südamerika Nandus und in Neuseeland Kiwis.


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